Die UGS Rapperswil-Jona hat an ihrer Vorstandssitzung vom Entscheid des Stadtrates mit Enttäuschung Kenntnis genommen. Die einseitige inhaltliche Prüfung des Ortsbildschutzes durch den involvierten eigenen Stadtplaner an dieser sensiblen Lage entspricht nicht der gewünschten, sorgfältigen und sachgerechten Vorgehensweise.
Wie die UGS Rapperswil-Jona in Erfahrung gebracht hat, hat der Stadtrat sämtliche Anliegen der Petitionäre und der gegen 1500 Unterzeichnenden abgewiesen. Die Anliegen des Ortsbildschutzes nach den Vorschlägen im Inventar ISOS wurden nicht einmal für das noch unbebaute Land des Privatgrundbesitzers gewürdigt. Dass für die beiden Grundstücke der Ortsgemeinde und des EWJR scheinbar eine vertragliche Zusage durch die Baubehörde für Wohnbebauungen mit bis drei Geschossen bestehe, will der Stadtrat ebenfalls als gegeben darstellen. Dies scheint immer mehr zu einer geheimen Tatsache stilisiert zu werden, denn die entsprechenden Dokumente wurden nach Aussagen der Petitionäre bis heute zur Einsicht nicht frei gegeben. Was hat die Baubehörde da zu verbergen? Werden hier stille Vereinbarungen im Graubereich zu Gunsten der Liegenschaftseigentümer geschützt?
Die UGS Rapperswil-Jona unterstützt erstens die Forderungen der IG Freiraum Meienberg nach der Offenlegung der Verträge insbesondere in Bezug auf die baulichen Bestimmungen oder Vereinbarungen. Sie fordert zweitens die bedingungslose Unterschutzstellung des Privatgrundstückes unter den Ortsbildschutz, da der vorgesehene Schutzgürtel sonst eine unwiderrufliche Lücke erhalten würde. Die von wirklich ausgewiesenen Fachleuten definierten kulturhistorischen Gebäude aus der Blüte der Industrialisierung in Jona mit den verbindenden und öffentlich zugänglichen Zwischenräumen sind als Juwel der Vergangenheit und Zeitzeugen zu betrachten. Die UGS wird die Antworten des Stadtrates als Schlüssel für die weiteren Entwicklungen in der Stadtplanung beurteilen.
Offen ist in diesem Zusammenhang auch noch immer das Versprechen der Stadtplaner zu einem Grünraumkonzept, das eine wirkliche Strategie im Umgang mit den noch vorhandenen Grünflächen darstellt. Einzelbeurteilungen wie beim Meienberg sollten sich eigentlich genau darauf abstützen können, statt als Flickwerk abgehandelt zu werden.
Kontaktperson:
Hans Tobler, Präsident, Säntisstrasse 2, 8640 Rapperswil
Die UGS Rapperswil-Jona sieht im geplanten Tunnelprojekt keine gute Lösung zur Verkehrsentlastung von Rapperswil-Jona. Das Projekt wurde im Hinblick auf Gesamtnutzen, städtebauliche Veränderungen und Finanzen kritisch geprüft.
Ausgangspunkt der Verkehrsentlastung ist das Verkehrsvolumen. Sinn und Zweck muss grundsätzlich die Steigerung der Lebensqualität in der Stadt Rapperswil-Jona sein und nicht die Steigerung der Verkehrsmenge, wie dies das Projekt vorsieht. Der Durchgangsverkehr über den Seedamm zu Stosszeiten ist ein temporäres Phänomen, wie die Verkehrszählungen gezeigt haben. Die nachweislich grosse Belastung entsteht durch den innerstädtischen Verkehr sowie den Ziel- und Quellverkehr der Pendler.
Der Entlastungstunnel mit den flankierenden Massnahmen will die Lösung aller Verkehrsprobleme sein und dies für ein Teilprojekt zu einem Preis, der nahe dem Preis liegt, zu welchem frühere Projekte vom Seedamm bis zum Anschluss Rüti der A53 führten. Wer hat davon einen Nutzen? Zuerst kommen die Planer, die eine Utopie zu Papier bringen und mit Beton realisieren wollen, die immer eine Utopie bleiben wird. Die Zusicherungen für die Etappen zwei und drei fehlen bis zum heutigen Tage. Die Immissionsbelastungen der Stadtbevölkerung im oberirdischen Bereich nehmen alleine durch die Kreisfahrten rund um die Anschlüsse massiv zu und die baulichen Massnahmen sowie architektonischen Anpassungen bei den Anschlüssen und Portalen stehen einer Entlastung zu Stosszeiten morgens und abends von je einer Stunde gegenüber gestellt in keinem Verhältnis. Danach kommt die Bauwirtschaft, die durch die öffentliche Ausschreibung nicht einmal sicher regional berücksichtigt wird. Zuletzt wird suggeriert, dass die Entlastung für die Kernstadtbewohner nach bald 50 Jahren endlich realisiert werden soll. Zu welchem Preis? Die Entlastung soll gegen 350 Mio. Fr. für rund 350m Verlagerung von der Strasse in den Untergrund kosten. 1 Mio. für einen Meter. Mit wie viel weniger Geld könnte die Stadt wohl oberirdische Lenkungsmassnahmen realisieren. Von der Bauphase eines Tunnels und den zugehörigen Emissionen wurde in der Öffentlichkeit noch gar nicht gesprochen.
Die UGS Rapperswil-Jona verlangt darum Massnahmen, die sofort greifen und ohne Grossbaustelle realisierbar sind. Die Kapazität des Strassennetzes in Rapperswil-Jona von und zum Seedamm ist mit technischen Massnahmen wie Lichtsignalen, Durchfahrbegrenzungen für Schwerfahrzeuge zeitlich zu begrenzen, sodass die Immissionen für die Anwohner erträglich werden. Die Verflüssigung des Verkehrs mittels Kreiseln auf Hauptachsen sowie die Umsetzung von Tempo 30-Zonen auf Quartierstrassen sind rasch umzusetzen. Die weitere Förderung des öffentlichen Verkehrs mit der parallelen Einführung von lenkungsgerechten Parkgebühren auf sämtlichen städtischen Parkfeldern, wie sie die UGS in ihrer Vernehmlassung verlangt hatte, soll sodann für die Befreiung der Bevölkerung vor unnötigem Lärm und Motorfahrzeugabgasen sorgen und die Steigerung der Lebensqualität statt die Steigerung der Verkehrsmenge endlich ermöglichen.
Kontaktperson:
Hans Tobler, Präsident, Säntisstrasse 2, 8640 Rapperswil
Mit komfortablem Vorsprung auf die Herausfodererin der SVP Barbara Keller-Inhelder bestätigte die Stimmbürgerschaft in Rapperswil-Jona sämtliche bisherigen Amtsinhaber wie auch Rahel Würmli UGS sowie Marianne Aguilera-Friedli und Hans Länzlinger SP deutlich. Übereinstimmend kamen die Wiedergewählten zum Fazit, dass die geleistete Arbeit verdankt und der Prozess der Vereinigung und die Entwicklung der Stadt Rapperswil-Jona in guten Händen ist und für die kommenden vier Jahre auch in dieser Zusammensetzung bleiben soll.

Weitere Fotos vom Wahlfest sehen Sie hier:
20080928-wahlfest-stadtratswahl-album.pdf
Am Samstag 20. September 2008 mobilisierten die Unabhängig-Grün-Sozialen UGS Linth zum Sponsorenlauf 2008 in Rapperswil. Mit diesem Anlass unterstützten sie die Kandidaturen von Stadträtin Rahel Würmli in Rapperswil-Jona und Gemeinderatskandidatin Cornelia Meier-Hafner in Uznach für die Kommunalwahlen vom 28. September. Lesen Sie die Medienmitteilung mit Bild hier: 20080922-mm-ugs-sponsorenlauf-2008.pdf
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Am Sonntag 17. Februar 2008 laden die Kandidatinnen und Kandidaten der UGS Linth zu einer gemütlichen Schifffahrt ab Rapperswil ein. Besammlung ist um 11.45 Uhr am Hafen in Rapperswil, die Abfahrt um 12.00 Uhr. Die Ankunft in Schmerikon erfolgt um 13.15 Uhr, die Abfahrt um 13.30 Uhr, die Ankunft in Rapperswil um 14.30 Uhr. Anmeldungen zu dieser einmaligen Aktion sind erbeten bis zum 14.02.2008 an 055 210 92 58 oder urs.bhg@gruene.ch. Mehr dazu: Wahlkampf-Schifffahrt