Die Tradition der Aktion Feuer in den Alpen vom kommenden Samstag 14. August ist schon lang. Mit diesen Feuern, jeweils am 2. Samstag im August, soll auf die Bedrohung der Natur und der Alpen hingewiesen werden. Mit diesen solidarischen Höhenfeuern wird seit 1988 alljährlich ein eindrückliches Zeichen gesetzt für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraumes sowie gegen die Zerstörung des Ökosystems Alpen. Stichworte: Transitverkehr, Pumpspeicherseen, Massentourismus, Waldsterben, bedrohte Berglandwirtschaft und Kulturlandschaft, Zerstörung der Lebensräume für Mensch und Tier, Luft- und Wasserverschmutzung. Die Höhenfeuer sollen uns allen Mut machen, uns für eine nachhaltige Entwicklung in allen Bereichen zu engagieren.
Diese Aktion findet statt mit freundlicher Unterstützung von Alt-Kantonsrat Roman Ricklin und seiner Gattin Hildegard auf deren Grundstück in Gommiswald. Es besteht eine Grillmöglichkeit.
Besammlung:
-14.08.2010 20.30 Uhr
-Parkplatz Säge, Rickenstrasse/Ottenhofenstrasse, 8738 Uetliburg
DurchfĂĽhrung:
-bei jedem Wetter
Anmeldung:
-Roman Ricklin: 055 283 23 22: romanri@bluewin.ch
-Urs BernhardsgrĂĽtter: 055 210 92 58; Urs.Bhg@gruene.ch
Alle sind herzlich willkommen.
Weitere Infos: www.feuerindenalpen.com
Die UGS Unabhängig-Grün-Sozialen Rapperswil-Jona und Linth sowie die VCS Regionalgruppe See-Gaster verlangen vom Stadtrat Rapperswil-Jona die Prüfung und Umsetzung von geeigneten Sofortmassnahmen zur Verkehrsentlastung.
UGS und VCS sind sich nach der kĂĽrzlich in Jona abgehaltenen Strategie-Sitzung einig, dass die Stadt Rapperswil-Jona jetzt und nicht erst in 10 bis 15 Jahren geeignete Massnahmen zur Verkehrsentlastung prĂĽfen und umsetzen soll. Im Zentrum der Forderungen stehen die weitere Förderung des öffentlichen Verkehrs mittels Bussen sowie die Wiederaufnahme der Idee einer Stadtbahn in einem angepassten Format. Spätestens mit dem nächsten Ă–V-Programm des Kantons St. Gallen soll dieses Vorhaben realisiert werden. Mit dem bisherigen Ausbau des Ă–V’s hat gleichzeitig die Entlastung der Strassen vom MIV Motorisierten Individualverkehr nämlich bereits eingesetzt. Der Taktfahrplan und ein intelligentes Haltestellennetz machen es möglich und es besteht immer noch Potential. Zusätzlich sollte, wie bereits in der Vernehmlassung zum neuen Parkierungsreglement durch VCS und UGS angeregt, das „Push and Pull“-System konsequent umgesetzt wer-den. Mit „Push“ (DrĂĽcken) sollen die Automobilistinnen und Automobilisten mittels absolut flächendeckenden ParkgebĂĽhren zum Umsteigen gelenkt werden. Anderseits kann durch Ortsbillete mit „Pull“ (Ziehen) das Umsteigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel gesteigert werden. Die generelle Verbesserung und Ergänzung der Parkierungsmöglichkeiten fĂĽr Zweiräder im öffentlichen Raum und bei Geschäften in der ganzen Stadt Rapperswil-Jona wĂĽrde gleichfalls helfen, die Strassen vom MIV zu entlasten. Eine weitere Entlastung bringen temporäre Fahrbeschränkungen und Umleitungen zu Stosszeiten fĂĽr den Lastwagen-Transit ĂĽber den Seedamm. Ăśber die Pförtneranlagen mittels Lichtsignalen am Seedamm, an der ZĂĽrcherstrasse, in der Schönau und im St. Dionys in Spitzenzeiten ist zudem die ein- und ausfahrende Gesamtverkehrsmenge mit dem legitimen BedĂĽrfnis nach Verkehrsbeschränkung und angemessener Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Stadt in Ăśbereinstimmung zu bringen. Abklärungen ĂĽber die Machbarkeit solcher Lösungen werden als dringliche Sofortmassnahme gefordert. Diverse Schweizer Städte wie Bulle FR, Riehen BS, Arbon TG und Zizers GR sind Rapperswil-Jona um Jahre voraus. Allenfalls sind Vorstösse in den politischen Gremien wie zum Beispiel im Kantonsrat parteiĂĽbergreifend zu tätigen. Das Ziel der Verkehrsentlastung ist ja nicht die Steigerung der Verkehrsmenge sondern die Steigerung der Lebensqualität in Rapperswil-Jona. Die Zeit des Wartens auf ein Wunder wäre somit beendet und die Stadtbevölkerung könnte wieder Hoffnung schöpfen.
Die UGS Linth (unabhängig-grün-sozialen) laden im Anschluss an ihre Hauptversammlung vom Freitag 29. Januar 2010 im Hotel Restaurant Kreuz in Jona zum Podium „Tunnel Rapperswil-Jona?“.
Nach der kritischen Betrachtung unter dem Titel „Tunnel Rapperswil-Jona – Das Gelbe vom Ei?“ ist für die UGS klar, dass die Verkehrssituation in Rapperswil-Jona mit neuen Ideen befruchtet werden muss. In Absprache mit den Behörden wird durch die beteiligten Planungsbüros zuerst das aktuelle Projekt des Kurztunnel 1+ vorgestellt. Im zweiten Teil werden die städtebaulichen Auswirkungen beleuchtet. Schliesslich wird der Geschäftsführer des VCS St. Gallen einige aktuelle Inputs zu Umfahrungsstrassen und Ideen für fortschrittliche Mobilität in Agglomerationen erklären.
Mit dieser Orientierung sollen die Mitglieder der UGS sowie Öffentlichkeit und Presse eingeladen werden, den Denkprozess für die Erreichung einer umweltgerechteren Mobilität für Verkehrsteilnehmer und Bevölkerung in der Stadt Rapperswil-Jona voran zu treiben. Darum ist nach dem Informationsteil auch Platz für eine fundierte und konkretisierende Diskussion vorgesehen. Alle Mitglieder der UGS Linth sind ab 18.30 Uhr zur Hauptversammlung eingeladen. Ab 19.30 Uhr lädt die UGS zum Apéro im Foyer ein. Das Podium findet ab 20.00 Uhr im Stadtsaal 2 statt.
Die UGS Rapperswil-Jona sieht im geplanten Tunnelprojekt keine gute Lösung zur Verkehrsentlastung von Rapperswil-Jona. Das Projekt wurde im Hinblick auf Gesamtnutzen, städtebauliche Veränderungen und Finanzen kritisch geprüft.
Ausgangspunkt der Verkehrsentlastung ist das Verkehrsvolumen. Sinn und Zweck muss grundsätzlich die Steigerung der Lebensqualität in der Stadt Rapperswil-Jona sein und nicht die Steigerung der Verkehrsmenge, wie dies das Projekt vorsieht. Der Durchgangsverkehr über den Seedamm zu Stosszeiten ist ein temporäres Phänomen, wie die Verkehrszählungen gezeigt haben. Die nachweislich grosse Belastung entsteht durch den innerstädtischen Verkehr sowie den Ziel- und Quellverkehr der Pendler.
Der Entlastungstunnel mit den flankierenden Massnahmen will die Lösung aller Verkehrsprobleme sein und dies für ein Teilprojekt zu einem Preis, der nahe dem Preis liegt, zu welchem frühere Projekte vom Seedamm bis zum Anschluss Rüti der A53 führten. Wer hat davon einen Nutzen? Zuerst kommen die Planer, die eine Utopie zu Papier bringen und mit Beton realisieren wollen, die immer eine Utopie bleiben wird. Die Zusicherungen für die Etappen zwei und drei fehlen bis zum heutigen Tage. Die Immissionsbelastungen der Stadtbevölkerung im oberirdischen Bereich nehmen alleine durch die Kreisfahrten rund um die Anschlüsse massiv zu und die baulichen Massnahmen sowie architektonischen Anpassungen bei den Anschlüssen und Portalen stehen einer Entlastung zu Stosszeiten morgens und abends von je einer Stunde gegenüber gestellt in keinem Verhältnis. Danach kommt die Bauwirtschaft, die durch die öffentliche Ausschreibung nicht einmal sicher regional berücksichtigt wird. Zuletzt wird suggeriert, dass die Entlastung für die Kernstadtbewohner nach bald 50 Jahren endlich realisiert werden soll. Zu welchem Preis? Die Entlastung soll gegen 350 Mio. Fr. für rund 350m Verlagerung von der Strasse in den Untergrund kosten. 1 Mio. für einen Meter. Mit wie viel weniger Geld könnte die Stadt wohl oberirdische Lenkungsmassnahmen realisieren. Von der Bauphase eines Tunnels und den zugehörigen Emissionen wurde in der Öffentlichkeit noch gar nicht gesprochen.
Die UGS Rapperswil-Jona verlangt darum Massnahmen, die sofort greifen und ohne Grossbaustelle realisierbar sind. Die Kapazität des Strassennetzes in Rapperswil-Jona von und zum Seedamm ist mit technischen Massnahmen wie Lichtsignalen, Durchfahrbegrenzungen für Schwerfahrzeuge zeitlich zu begrenzen, sodass die Immissionen für die Anwohner erträglich werden. Die Verflüssigung des Verkehrs mittels Kreiseln auf Hauptachsen sowie die Umsetzung von Tempo 30-Zonen auf Quartierstrassen sind rasch umzusetzen. Die weitere Förderung des öffentlichen Verkehrs mit der parallelen Einführung von lenkungsgerechten Parkgebühren auf sämtlichen städtischen Parkfeldern, wie sie die UGS in ihrer Vernehmlassung verlangt hatte, soll sodann für die Befreiung der Bevölkerung vor unnötigem Lärm und Motorfahrzeugabgasen sorgen und die Steigerung der Lebensqualität statt die Steigerung der Verkehrsmenge endlich ermöglichen.
Kontaktperson:
Hans Tobler, Präsident, Säntisstrasse 2, 8640 Rapperswil
Die von der Stadt Rapperswil-Jona gestartete Vernehmlassung zum Parkierungs- und ParkgebĂĽhrenreglement sowie zum Abfallreglement gehen nach Ansicht der UGS Jona-Rapperswil in die richtige Richtung. Sie fordert jedoch mehr Konsequenz.
Medienmitteilung: 20090404-vernehmlassung-parkierung-abfall-ugs-mm.pdf